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Radfahrtraining der Klassen 6 – mobil und sicher mit dem Fahrrad 

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 absolvierten am 22.04.2026 im Rahmen einer Prävention zur Verkehrssicherheit ein Radfahrtraining. Dieses diente zur Auffrischung der in der Grundschule durchlaufenen Radfahrausbildung. In einem theoretischen Teil wurden wichtige Verkehrsregeln wiederholt und die Schülerinnen und Schüler dadurch auf ein von der Landesverkehrswacht NRW angebotenes 18 Fragen umfassendes Verkehrsquiz vorbereitet. Der praktische Teil fand bei bestem Wetter auf dem Kleinspielfeld der Profilschule Fürstenberg statt. Hier wurde nach dem Vorbild des ADAC-Fahrradparcours ein acht Stationen umfassender Geschicklichkeitsparcours aufgebaut, der Geschicklichkeits- und Verhaltensanforderungen aus dem realen Verkehrsgeschehen simulierte. Die Schülerinnen und Schüler nahmen daran mit ihren eigenen Zweirädern teil. Deren Verkehrssicherheit überprüfte Herr Polizeioberkommissar Dören von der örtlichen Polizeidienststelle. Insgesamt sichtete Herr Dören 70 Fahrräder. Dabei fiel auf, dass etwa ein Drittel der Zweiräder nicht über die vorgeschriebenen weißen Reflektoren vorne und entsprechend roten Reflektoren hinten verfügten. Möglicherweise lag das daran, dass viele der Kinder Mountainbikes nutzen, die, primär als Sportgerät gedacht, mit Gadgets zum Erfüllen der Verkehrssicherheit nachgerüstet werden müssen, wobei dann entsprechende Reflektoren vergessen werden. Aber nicht nur eine aktive Beleuchtung in Form von Scheinwerfern und Rücklichtern sind für das Gesehenwerden wichtig, sondern auch passive Anbauteile wie Pedal- oder Speichenreflektoren, um bei Dunkelheit auch seitlich wahrgenommen zu werden. 

Als Helfer standen den teilnehmenden Radfahrern Schülerinnen und Schüler der Zweirad-Mechanik-AG der Doppeljahrgangsstufe 9/10 zur Seite. Diesen fiel unter anderem das unsichere Fahrverhalten einiger 6-er Schüler auf. Außerdem fiel es einigen Radfahrern schwer, an der Station „Spurwechsel“ ein korrektes Linksabbiegen mit Schulterblick und Handzeichen durchzuführen. Darüber hinaus stellte der Kreisel, der einhändiges Fahren abverlangte und die Wippe, deren Überqueren schon etwas Mut erforderte, besondere Herausforderungen dar. Auch das ein oder andere Verkehrshütchen wurde beim Durchfahren der S-Gasse gelegentlich umgeworfen. Insgesamt schafften aber 15 Fahrerinnen und Fahrer eine fehlerfreie Fahrt.