Am Aschermittwoch versammelte sich die Schulgemeinschaft unserer Profilschule zu einem besonderen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Marien in Fürstenberg. Vorbereitet wurde diese Feier im Unterricht von der Klasse 6b und ihrer Religionslehrerin Alexandra Müller, die mit verschiedenen Verkehrsschildern ihren Mitschülern anschaulich den Sinn dieses Tages und den Beginn der Fastenzeit erklärten.
Ein Stoppschild beispielsweise stand dabei für das Innehalten – bewusst anhalten, nachdenken und neu anfangen. Das Tempolimit erinnerte daran, das eigene Leben nicht immer im Höchsttempo zu führen, sondern sich Zeit für Gott und für andere zu nehmen.
Auch der Übergang von Karneval zur Fastenzeit wurde sichtbar gestaltet. Gemeindereferentin Jessica Spenner deckte typische karnevalistische Accessoires wie Masken, Kostüme und Luftschlangen mit einem violetten Tuch ab und erklärte den Schülerinnen und Schülern, dass violett die liturgische Farbe der Fastenzeit ist. Diese Farbe steht für Besinnung, Umkehr und Vorbereitung auf Ostern. So wurde im Gottesdienst deutlich, dass mit dem Aschermittwoch eine ruhigere, nachdenklichere Zeit beginnt.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Aschenkreuz, das allen Teilnehmenden ausgeteilt wurde. Es erinnert daran, dass alles im Leben vergänglich ist und lädt dazu ein, sich neu auf das Wesentliche zu besinnen.
Der Aschermittwoch wurde von den Gottesdienstbesuchern nicht nur als traditioneller kirchlicher Feiertag, sondern als Einladung verstanden: innezuhalten, Ballast abzuwerfen und bewusst in die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern zu starten. Die Beiträge der Klasse 6b machten deutlich, dass alte Zeichen – ob Aschenkreuz oder Verkehrsschild – auch heute noch eine starke Botschaft haben können.




