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Radfahrtraining der Klassen 6 mit der Polizei

Am 04.04.2018 führte unsere Schule in Kooperation mit der Polizei, vertreten durch Hauptkommissar Herrn M. Eickhoff von der Kreispolizeibehörde Paderborn, ein „qualifiziertes erweitertes Radfahrtraining“ durch. Ziel dieser Maßnahme ist es zum einen, die Kinder für die Gefahren des Straßenverkehrs zu sensibilisieren, zum anderen, das in der Grundschule während der Radfahrausbildung Gelernte nochmals wachzurufen und zu festigen.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen anhand von der Polizei ermittelten statistischen Fakten verdeutlichen, wie wichtig es ist, Ihre Kinder auch weiterhin bei der Teilnahme im Straßenverkehr zu begleiten. Der Bewegungsradius Ihrer Kinder vergrößert sich mit zunehmendem Alter, sei es durch den Besuch von Freunden in anderen Ortsteilen oder die regelmäßige Fahrt zur Schule. Hier ist häufig das Fahrrad das Verkehrsmittel, welches von den Kindern/Jugendlichen benutzt wird. In 2018 sind bislang drei getötete Radfahrende zu verzeichnen. Ebenso erhöhte sich die Anzahl der Schwerverletzten. Zwar ist die Anzahl der verunglückten Kinder gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, dennoch ist sie im landesweiten Vergleich sehr hoch. Dieser Umstand macht deutlich, dass das erweiterte Radfahrtraining notwendig ist. Fragt man nach den Ursachen, so verdeutlicht die Statistik der Polizei, dass Radfahrer häufig Fehler beim Überholen, beim Beachten der Vorfahrt, bei der Wahl der Fahrbahn und beim Abbiegen bzw. Wenden begehen. Natürlich wurde auch das Radfahrtraining Ihrer Kinder ausgewertet. Herr Eickhoff wird den Schülern am 10. April 2019 deutlich die Übereinstimmung ihres Fehlverhaltens mit der Statistik der Polizei für den Kreis Paderborn vor Augen halten. Besonders auffällig war hier Folgendes:

a) Das Nichtumschauen zum Einordnen  

 b) Nicht nochmaliges Umschauen vor dem tatsächlichen Abbiegen  

 c) Richtiges Einordnen zur Mitte hin

 d) Verhalten bei Vorfahrt gewähren.

In diesem Zusammenhang möchten wir noch einmal betonen, wie wichtig es ist, dass Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte mit den Kindern über ihr Verhalten im Straßenverkehr sprechen und richtiges Verhalten einüben. Denn es zeigte sich bei der Radfahrübung, dass viele das Radfahren nicht sicher beherrschen und daher nicht in der Lage sind, sich auf den Verkehr zu konzentrieren.

Im Zuge des Radfahrtrainings wurde auch der Zustand der Fahrräder kontrolliert. Mit Erstaunen haben wir festgestellt, dass über ein Drittel der Fahrräder Ihrer Kinder nicht verkehrssicher sind. Die vielfach genutzten Mountainbikes entsprechen teilweise nicht den Bestimmungen der StVO.  Daher möchten wir Sie als Eltern auch darauf hinweisen, auf die Verkehrssicherheit der Räder Ihrer Kinder zu achten!

Zum Schluss machen wir noch einmal darauf aufmerksam, dass hinsichtlich der Verkehrserziehung in Zusammenarbeit mit der Polizei jedes Kind eine durchgängige Betreuung von der Grundschule bis zum Schulzeitende erhält. Allerdings ist eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr letztlich nur möglich, wenn Eltern aktiv mitarbeiten und Kinder Erlerntes regelmäßig einüben können. 

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